Warum Reinigung kein optionaler Posten ist
Beton erhärtet. Was als Selbstverständlichkeit klingt, ist in der Praxis der häufigste Grund für vermeidbare Reparaturen an Betontankstellen. Zementschlempe, die am Abend im Mischer zurückbleibt, ist am nächsten Morgen eine Betonkruste. Ein Dosierventil, das nach dem letzten Mischvorgang nicht gespült wird, verklebt innerhalb weniger Tage. Ein Förderband, auf dem Betonreste trocknen, verschleißt doppelt so schnell wie ein sauberes. Reinigung ist kein kosmetischer Akt — sie ist die günstigste Form der Wartung.
Tägliche Routinen
Nach dem letzten Mischvorgang des Tages sollten folgende Schritte zur Routine werden. Der Zeitaufwand liegt bei 15 bis 25 Minuten.
Mischer spülen
Die Mischtrommel mit Wasser durchspülen, bis das ablaufende Wasser klar ist. Bei Planetenmischern zusätzlich die Mischerarme und den Trommelboden auf anhaftende Reste kontrollieren. Hartnäckige Reste mit dem Hochdruckreiniger lösen, bevor sie aushärten. Tipp: Ein Spülgang mit groben Zuschlagstoffen (Kies 16/32) und Wasser wirkt wie Schleifpapier und entfernt dünne Zementfilme ohne Chemie.
Dosierventile und Leitungen
Alle wasserführenden Leitungen vom Dosierventil bis zur Mischkammer kurz durchspülen. Zusatzmittel-Dosierungen ebenfalls mit klarem Wasser nachspülen — kristallisierte Zusatzmittelreste sind eine häufige Ursache für blockierte Ventile.
Förderbänder
Förderbänder nach dem letzten Lauf kurz nachlaufen lassen, bis kein Material mehr fällt. Anhaftungen am Abstreifer kontrollieren. Bei Gurtbändern mit Querstollen die Stollen auf eingedrückte Betonreste prüfen.
Waagen und Wägezellen
Die Waagen-Oberfläche abkehren oder absaugen. Zementstaub auf Wägezellen und deren Kabeln greift langfristig die Anschlüsse an. Einmal am Tag mit einem trockenen Tuch abwischen reicht aus.
Arbeitsbereich
Den Boden rund um die Anlage von Betonspritzern und Zuschlagsresten befreien. Das ist nicht nur Ästhetik: Betonreste auf dem Boden werden unter Reifen und Schuhsohlen verschleppt und verursachen Schäden an Abflüssen und Versiegelungen.
Wöchentliche Routinen
| Aufgabe | Zeitaufwand | Werkzeug |
|---|---|---|
| Mischer-Innenraum inspizieren: Mischerarme, Auskleidung, Verschleiß | 20 Min. | Taschenlampe, Messschieber |
| Förderbandspannung prüfen und nachjustieren | 10 Min. | Maulschlüssel |
| Abstreifer am Förderband auf Verschleiß prüfen | 5 Min. | Sichtkontrolle |
| Zusatzmittel-Behälter auf Sauberkeit und Füllstand prüfen | 10 Min. | Sichtkontrolle |
| Druckluft-Filter reinigen (falls Druckluft-System vorhanden) | 5 Min. | Manuell |
| Silo-Entstaubungsfilter kontrollieren | 10 Min. | Sichtkontrolle, ggf. ausklopfen |
Monatliche Routinen
Silo-Kontrolle
Den Silo-Konus von außen auf Brückenbildung (Verklumpung des Zements) prüfen. Klopfprobe: Klingt es hohl, fließt der Zement frei. Klingt es dumpf, hat sich eine Brücke gebildet. In diesem Fall den Silo-Vibrator aktivieren oder — wenn vorhanden — den Auflockerungsboden (Belüftungseinrichtung am Konus) betätigen.
Wasserversorgung
Filter im Wasserzulauf reinigen. Den Wassertank auf Algenbildung und Sedimente prüfen — insbesondere im Sommer. Verunreinigtes Anmachwasser verfälscht die Betonqualität und kann zu Ausblühungen führen.
Steuerung und Sensorik
Alle Sensoren (Füllstand, Temperatur, Feuchtigkeit) auf Plausibilität prüfen. Zeigt der Füllstandssensor im leeren Silo Null an? Stimmt die Wassertemperatur-Anzeige mit einem Handthermometer überein? Abweichungen früh erkennen, bevor sie die Mischqualität beeinflussen.
Schmierstellen
Alle Lagerstellen, Gelenke und beweglichen Teile gemäß Schmierplan abschmieren. Die meisten BTS-Hersteller liefern einen Schmierplan mit den vorgeschriebenen Intervallen und Schmierstoffen. Wer ihn ignoriert, riskiert Lagerschäden, die ein Vielfaches der Schmierstoffkosten verursachen.
Halbjährliche und jährliche Wartung
Die halbjährliche und jährliche Wartung geht über Reinigung hinaus und sollte von einem qualifizierten Servicetechniker durchgeführt werden. Dennoch hilft es dem Betreiber, den Umfang zu kennen.
Halbjährlich
- Mischerverschleißteile vermessen (Mischerarme, Auskleidung, Dichtungen)
- Förderbandgurt auf Risse, Delamination und Dehnung prüfen
- Elektrik: Kabelverbindungen, Klemmstellen, Isolierung kontrollieren
- Druckluft-System: Kompressor-Wartung, Druckbehälterprüfung
- Kalibrierung der Waagen durch Auflegen von Prüfgewichten
Jährlich
- Komplette Inspektion aller Verschleißteile mit Messwertdokumentation
- Steuerungssoftware: Updates einspielen, Fehlerspeicher auslesen
- AwSV-Sichtprüfung: Auffangwanne, Dichtfläche, Leitungen
- Korrosionsschutz: Stahlteile auf Rost prüfen, bei Bedarf nachlackieren
- Blitzschutzanlage (falls vorhanden): Durchgangswiderstand messen
Reinigungsmittel: Was erlaubt ist und was nicht
Für die Reinigung einer BTS gelten Einschränkungen, die sich aus dem Wasserrecht und dem Umweltschutz ergeben.
Erlaubt: - Klares Wasser unter Hochdruck - Mechanische Reinigung (Kratzer, Bürsten, Schleifmittel) - Biologisch abbaubare Betonlöser (auf Zitronensäure- oder Phosphorsäurebasis)
Nicht erlaubt: - Salzsäure zum Entfernen von Betonresten (korrodiert Stahl, ist umweltschädlich) - Lösungsmittel auf Kohlenwasserstoffbasis (wassergefährdend) - Ablassen von Reinigungswasser ins Erdreich oder in die Kanalisation ohne Genehmigung
Betonlöser auf Phosphorsäurebasis sind wirksam und im Vergleich zu Salzsäure deutlich materialschonender. Sie lösen den Zementstein, ohne den Stahl anzugreifen. Trotzdem: Das Ablaufwasser muss aufgefangen und ordnungsgemäß entsorgt werden.
Was passiert, wenn die Reinigung ausfällt
Die Kosten der Vernachlässigung sind messbar:
| Vernachlässigung | Folge | Reparaturkosten |
|---|---|---|
| Mischer nicht gespült (3 Tage) | Betonkruste in Trommel, Mischerarme blockiert | 1.000–3.000 € Reinigung + Stillstand |
| Dosierventil nicht gespült (1 Woche) | Ventil blockiert, Fehlmengen im Beton | 200–600 € + Reklamationsrisiko |
| Silo-Filter nicht gereinigt (3 Monate) | Überdruck beim Befüllen, Staubemission | 500–1.500 € + Behördenärger |
| Förderband nicht kontrolliert (6 Monate) | Gurt reißt im Betrieb | 800–2.500 € + 1–3 Tage Stillstand |
| Schmierstellen ignoriert (1 Jahr) | Lagerschaden an Mischerwelle | 3.000–8.000 € + mehrtägiger Stillstand |
Checkliste zum Aushängen
Für den Betriebsalltag hat sich eine laminierte Checkliste neben der Steuerung bewährt. Inhalt:
- Tägliche Aufgaben (abhaken nach Erledigung)
- Wöchentliche Aufgaben (mit Datumsfeld)
- Monatliche Aufgaben (mit Datumsfeld und Messwerten)
- Nächster Wartungstermin (Servicepartner)
- Notfall-Telefonnummer (Servicepartner, Wasserbehörde)
Zusammengefasst
Die Reinigung und Pflege einer Betontankstelle ist keine Fleißaufgabe, sondern ein wirtschaftlicher Hebel. 15 Minuten am Tag verhindern Reparaturen im vierstelligen Bereich. Die tägliche Spülung, die wöchentliche Inspektion und die halbjährliche Fachwartung bilden zusammen ein System, das die Lebensdauer der Anlage maximiert und die Betonqualität konstant hält. Wer die Reinigung als letzten Posten des Arbeitstages einplant — nicht als optionalen —, spart langfristig mehr als jede andere Einzelmaßnahme.
Häufige Fragen
Wie gehe ich vor, wenn nach einem langen Produktionsstillstand die ersten Spülgänge nicht klar werden?
Zunächst sollte ein Vor‑Spülzyklus mit grobem Zuschlagstoff (z. B. Kies 16/32) durchgeführt werden, um lose Betonkrusten zu lösen. Anschließend folgen mehrere Hochdruckspülungen, bis das ablaufende Wasser trüb‑frei ist. Falls Rückstände bestehen bleiben, muss die betroffene Komponente mechanisch gereinigt oder bei starkem Verklumpen ausgetauscht werden.
Welche Kosten entstehen durch den regelmäßigen Einsatz von Hochdruckreinigern und wie kann man sie minimieren?
Die Hauptkosten liegen in Wasserverbrauch, Strom für die Pumpe und dem Verschleiß der Düsen; typischerweise belaufen sich diese auf 0,5 – 1,0 % des Jahresbudgets einer Anlage. Durch gezielte Vor‑Spülungen mit Kies kann die benötigte Hochdrucklaufzeit reduziert werden. Zudem lohnt sich ein Wartungsvertrag für das Reinigungssystem, um Ausfälle und teure Reparaturen zu vermeiden.
Wer ist rechtlich für die wöchentliche Kontrolle der Förderbandspannung verantwortlich, wenn mehrere Schichten arbeiten?
Die Verantwortung liegt beim zuständigen Produktionsleiter der jeweiligen Schicht, der die Prüfanweisungen dokumentiert und an den Instandhaltungsdienst weiterleitet. Für Nachweise muss ein Prüfprotokoll geführt werden, das von allen Schichtleitern unterschrieben wird. Der Betriebsrat kann bei Unsicherheiten über die Aufgabenverteilung konsultiert werden.
Was ist zu tun, wenn ein Dosierventil trotz täglicher Spülung plötzlich verklebt – welche Fehlersuche steht zuerst an?
Zunächst prüfen, ob das Nachspülen ausreichend lange war und ob das Wasser frei von Zusatzmittelrückständen ist. Anschließend die Ventilsitzfläche visuell inspizieren und ggf. mit einem geeigneten Reiniger (z. B. Zitronensäure‑Lösung) behandeln. Sollte das Problem weiterhin bestehen, muss das Ventil ausgebaut und auf mechanische Beschädigungen oder Ablagerungen im Inneren untersucht werden.
Why cleaning is not optional
Concrete hardens. What sounds obvious is, in practice, the most common cause of avoidable repairs on concrete dispensers. Cement slurry left in the mixer overnight is a concrete crust by the next morning. A dosing valve not rinsed after the last mixing cycle clogs within a few days. A conveyor belt on which concrete residue dries wears twice as fast as a clean one. Cleaning is not a cosmetic act — it is the cheapest form of maintenance.
Daily routines
After the last mixing cycle of the day, the following steps should become routine. Time required: 15 to 25 minutes.
Rinsing the mixer
Rinse the mixing drum with water until the water running off is clear. On planetary mixers, also check the mixer arms and drum floor for adhering residue. Loosen stubborn residue with a high-pressure cleaner before it hardens. Tip: a rinse cycle with coarse aggregate (gravel 16/32) and water acts like sandpaper and removes thin cement films without chemicals.
Dosing valves and pipework
Briefly rinse all water-carrying pipes from the dosing valve to the mixing chamber. Also rinse admixture dosing lines with clean water — crystallised admixture residue is a common cause of blocked valves.
Conveyor belts
Let conveyor belts run briefly after the last cycle until no more material falls off. Check for build-up on the scraper. On belts with cross-cleats, check the cleats for embedded concrete residue.
Scales and load cells
Sweep or vacuum the scale surface. Cement dust on load cells and their cables attacks the connections over time. Wiping once a day with a dry cloth is sufficient.
Work area
Clear the ground around the plant of concrete splashes and aggregate residue. This is not just cosmetic: concrete residue on the ground is dragged away by tyres and shoe soles and damages drains and sealed surfaces.
Weekly routines
| Task | Time required | Tool |
|---|---|---|
| Inspect mixer interior: mixer arms, lining, wear | 20 min | Torch, callipers |
| Check and adjust conveyor belt tension | 10 min | Open-end wrench |
| Check conveyor belt scraper for wear | 5 min | Visual check |
| Check admixture container for cleanliness and level | 10 min | Visual check |
| Clean compressed-air filter (if fitted) | 5 min | Manual |
| Check silo dust filter | 10 min | Visual check, tap if needed |
Monthly routines
Silo check
Check the silo cone from outside for bridging (cement clumping). Tap test: a hollow sound means the cement flows freely; a dull sound means a bridge has formed. In that case, activate the silo vibrator or, if fitted, operate the aeration floor (aeration device at the cone).
Water supply
Clean the filter in the water inlet. Check the water tank for algae growth and sediment — especially in summer. Contaminated mixing water compromises concrete quality and can cause efflorescence.
Control system and sensors
Check all sensors (fill level, temperature, humidity) for plausibility. Does the fill-level sensor read zero in an empty silo? Does the water-temperature display match a hand thermometer? Catch deviations early, before they affect mix quality.
Lubrication points
Grease all bearings, joints and moving parts according to the lubrication plan. Most BTS manufacturers supply a lubrication plan with prescribed intervals and lubricants. Ignoring it risks bearing damage that costs many times more than the lubricant.
Half-yearly and annual maintenance
Half-yearly and annual maintenance go beyond cleaning and should be carried out by a qualified service technician. Even so, it helps the operator to know the scope.
Half-yearly
- Measure mixer wear parts (mixer arms, lining, seals)
- Check conveyor belt for cracks, delamination and stretch
- Electrics: check cable connections, terminals, insulation
- Compressed-air system: compressor maintenance, pressure vessel check
- Calibrate the scales using test weights
Annual
- Full inspection of all wear parts with measurement records
- Control software: install updates, read out fault memory
- AwSV visual inspection: containment tray, sealing surface, pipework
- Corrosion protection: check steel parts for rust, repaint if needed
- Lightning protection system (if fitted): measure through-resistance
Cleaning agents: what is allowed and what is not
Cleaning a BTS is subject to restrictions arising from water law and environmental protection.
Allowed: - Clean water under high pressure - Mechanical cleaning (scrapers, brushes, abrasives) - Biodegradable concrete removers (citric-acid or phosphoric-acid based)
Not allowed: - Hydrochloric acid to remove concrete residue (corrodes steel, harmful to the environment) - Hydrocarbon-based solvents (hazardous to water) - Discharging cleaning water into the ground or sewer system without a permit
Phosphoric-acid-based concrete removers are effective and significantly gentler on materials than hydrochloric acid. They dissolve the cement stone without attacking the steel. Even so, the run-off water must be collected and disposed of properly.
What happens if cleaning is skipped
The cost of neglect is measurable:
| Neglect | Consequence | Repair cost |
|---|---|---|
| Mixer not rinsed (3 days) | Concrete crust in drum, mixer arms blocked | €1,000–3,000 cleaning + downtime |
| Dosing valve not rinsed (1 week) | Valve blocked, incorrect quantities in concrete | €200–600 + risk of complaints |
| Silo filter not cleaned (3 months) | Overpressure during filling, dust emission | €500–1,500 + regulatory trouble |
| Conveyor belt not checked (6 months) | Belt tears during operation | €800–2,500 + 1–3 days downtime |
| Lubrication points ignored (1 year) | Bearing damage on mixer shaft | €3,000–8,000 + multi-day downtime |
A checklist to post on the wall
For daily operations, a laminated checklist next to the control panel has proven useful. Contents:
- Daily tasks (tick off when done)
- Weekly tasks (with date field)
- Monthly tasks (with date field and measured values)
- Next service appointment (service partner)
- Emergency phone number (service partner, water authority)
In summary
Cleaning and maintaining a concrete dispenser is not a chore — it is an economic lever. Fifteen minutes a day prevent repairs running into four figures. Daily rinsing, weekly inspection and half-yearly professional maintenance together form a system that maximises the plant's service life and keeps concrete quality consistent. Anyone who schedules cleaning as the last task of the working day — not as an optional one — saves more in the long run than any other single measure.
Dlaczego czyszczenie nie jest pozycją opcjonalną
Beton twardnieje. To, co brzmi jak oczywistość, w praktyce jest najczęstszą przyczyną możliwych do uniknięcia napraw betonomatów. Szlam cementowy, który wieczorem zostaje w mieszalniku, następnego ranka jest już skorupą betonową. Zawór dozujący, który nie zostanie przepłukany po ostatnim cyklu mieszania, zakleja się w ciągu kilku dni. Przenośnik taśmowy, na którym zasychają resztki betonu, zużywa się dwa razy szybciej niż czysty. Czyszczenie nie jest czynnością kosmetyczną — to najtańsza forma konserwacji.
Rutyny codzienne
Po ostatnim cyklu mieszania w danym dniu poniższe kroki powinny stać się rutyną. Czas potrzebny: 15 do 25 minut.
Płukanie mieszalnika
Bęben mieszający przepłukać wodą, aż spływająca woda będzie czysta. Przy mieszalnikach planetarnych dodatkowo skontrolować ramiona mieszające i dno bębna pod kątem przywierających resztek. Uporczywe resztki usunąć myjką wysokociśnieniową, zanim stwardnieją. Wskazówka: cykl płukania z grubym kruszywem (żwir 16/32) i wodą działa jak papier ścierny i usuwa cienkie filmy cementowe bez chemii.
Zawory dozujące i przewody
Wszystkie przewody wodne od zaworu dozującego do komory mieszania krótko przepłukać. Dozowanie domieszek również przepłukać czystą wodą — skrystalizowane resztki domieszek to częsta przyczyna zablokowanych zaworów.
Przenośniki taśmowe
Przenośniki taśmowe po ostatnim biegu krótko dopuścić do pracy, aż nie spada już żaden materiał. Skontrolować naloty na zgarniaczu. Przy taśmach z przegrodami poprzecznymi sprawdzić przegrody pod kątem wciśniętych resztek betonu.
Wagi i czujniki wagowe
Powierzchnię wagi zamieść lub odkurzyć. Pył cementowy na czujnikach wagowych i ich przewodach z czasem atakuje przyłącza. Wystarczy raz dziennie przetrzeć suchą ściereczką.
Obszar roboczy
Podłoże wokół instalacji oczyścić z rozprysków betonu i resztek kruszywa. To nie tylko estetyka: resztki betonu na podłodze są roznoszone przez opony i podeszwy butów i powodują szkody w odpływach i uszczelnieniach.
Rutyny tygodniowe
| Zadanie | Czas | Narzędzie |
|---|---|---|
| Inspekcja wnętrza mieszalnika: ramiona mieszające, wykładzina, zużycie | 20 min | Latarka, suwmiarka |
| Sprawdzenie i regulacja naciągu przenośnika taśmowego | 10 min | Klucz płaski |
| Sprawdzenie zgarniacza przenośnika pod kątem zużycia | 5 min | Kontrola wzrokowa |
| Sprawdzenie zbiornika domieszek pod kątem czystości i poziomu | 10 min | Kontrola wzrokowa |
| Czyszczenie filtra sprężonego powietrza (jeśli występuje) | 5 min | Ręcznie |
| Kontrola filtra odpylającego silosu | 10 min | Kontrola wzrokowa, ew. wytrzepanie |
Rutyny miesięczne
Kontrola silosu
Skontrolować stożek silosu z zewnątrz pod kątem sklepienia (zbrylenia cementu). Próba opukania: jeśli brzmi pusto, cement płynie swobodnie. Jeśli brzmi głucho, powstało sklepienie. W takim przypadku aktywować wibrator silosu lub — jeśli występuje — uruchomić dno napowietrzające (urządzenie napowietrzające przy stożku).
Zaopatrzenie w wodę
Wyczyścić filtr w dopływie wody. Skontrolować zbiornik wody pod kątem rozwoju alg i osadów — zwłaszcza latem. Zanieczyszczona woda zarobowa pogarsza jakość betonu i może prowadzić do wykwitów.
Sterowanie i czujniki
Wszystkie czujniki (poziom napełnienia, temperatura, wilgotność) sprawdzić pod kątem wiarygodności. Czy czujnik poziomu napełnienia w pustym silosie pokazuje zero? Czy wskazanie temperatury wody zgadza się z termometrem ręcznym? Odchylenia wykrywać wcześnie, zanim wpłyną na jakość mieszanki.
Punkty smarowania
Wszystkie łożyska, przeguby i ruchome części smarować zgodnie z planem smarowania. Większość producentów BTS dostarcza plan smarowania z przewidzianymi interwałami i smarami. Kto go ignoruje, ryzykuje uszkodzenia łożysk, które kosztują wielokrotność kosztów smaru.
Konserwacja półroczna i roczna
Konserwacja półroczna i roczna wykracza poza czyszczenie i powinna być wykonywana przez wykwalifikowanego technika serwisowego. Mimo to warto, aby operator znał jej zakres.
Półrocznie
- Pomiar części zużywających się mieszalnika (ramiona mieszające, wykładzina, uszczelnienia)
- Sprawdzenie taśmy przenośnika pod kątem pęknięć, rozwarstwień i wydłużenia
- Elektryka: kontrola połączeń kablowych, zacisków, izolacji
- Instalacja sprężonego powietrza: konserwacja sprężarki, kontrola zbiornika ciśnieniowego
- Kalibracja wag przy użyciu odważników kontrolnych
Rocznie
- Pełna inspekcja wszystkich części zużywających się z dokumentacją wartości pomiarowych
- Oprogramowanie sterujące: instalacja aktualizacji, odczyt pamięci błędów
- Kontrola wzrokowa AwSV: wanna wychwytowa, powierzchnia uszczelniająca, przewody
- Ochrona antykorozyjna: sprawdzenie elementów stalowych pod kątem rdzy, w razie potrzeby przemalowanie
- Instalacja odgromowa (jeśli występuje): pomiar rezystancji przejścia
Środki czyszczące: co jest dozwolone, a co nie
Do czyszczenia betonomatu obowiązują ograniczenia wynikające z prawa wodnego i ochrony środowiska.
Dozwolone: - Czysta woda pod wysokim ciśnieniem - Czyszczenie mechaniczne (skrobaki, szczotki, materiały ścierne) - Biodegradowalne środki do usuwania betonu (na bazie kwasu cytrynowego lub fosforowego)
Niedozwolone: - Kwas solny do usuwania resztek betonu (koroduje stal, szkodliwy dla środowiska) - Rozpuszczalniki na bazie węglowodorów (zagrażające wodzie) - Odprowadzanie wody czyszczącej do gruntu lub kanalizacji bez pozwolenia
Środki do usuwania betonu na bazie kwasu fosforowego są skuteczne i w porównaniu z kwasem solnym znacznie bardziej łagodne dla materiału. Rozpuszczają kamień cementowy, nie atakując stali. Mimo to woda spływowa musi zostać zebrana i prawidłowo zutylizowana.
Co się dzieje, gdy zabraknie czyszczenia
Koszty zaniedbania są mierzalne:
| Zaniedbanie | Skutek | Koszty naprawy |
|---|---|---|
| Mieszalnik nieprzepłukany (3 dni) | Skorupa betonowa w bębnie, zablokowane ramiona mieszające | 1 000–3 000 € czyszczenie + przestój |
| Zawór dozujący nieprzepłukany (1 tydzień) | Zawór zablokowany, błędne ilości w betonie | 200–600 € + ryzyko reklamacji |
| Filtr silosu nieczyszczony (3 miesiące) | Nadciśnienie podczas napełniania, emisja pyłu | 500–1 500 € + kłopoty z urzędem |
| Przenośnik taśmowy niekontrolowany (6 miesięcy) | Zerwanie taśmy podczas pracy | 800–2 500 € + 1–3 dni przestoju |
| Punkty smarowania zignorowane (1 rok) | Uszkodzenie łożyska wału mieszającego | 3 000–8 000 € + kilkudniowy przestój |
Lista kontrolna do zawieszenia
W codziennej pracy sprawdziła się zalaminowana lista kontrolna obok sterowania. Zawartość:
- Zadania codzienne (odhaczanie po wykonaniu)
- Zadania tygodniowe (z polem daty)
- Zadania miesięczne (z polem daty i wartościami pomiarowymi)
- Najbliższy termin serwisu (partner serwisowy)
- Numer telefonu awaryjnego (partner serwisowy, urząd wodny)
Podsumowanie
Czyszczenie i konserwacja betonomatu (stacji betonu) to nie zadanie poboczne, lecz dźwignia ekonomiczna. 15 minut dziennie zapobiega naprawom w zakresie czterocyfrowym. Codzienne płukanie, tygodniowa inspekcja i półroczna konserwacja fachowa tworzą razem system, który maksymalizuje żywotność instalacji i utrzymuje stałą jakość betonu. Kto planuje czyszczenie jako ostatnią pozycję dnia roboczego — nie jako opcjonalną — oszczędza długoterminowo więcej niż przy każdym innym pojedynczym działaniu.
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